Die Gewalten der Natur

Was gestern über Rhein und Ruhr fegte, das war laut den Worten meines Großvaters, der mit 88 Jahren schon manches Unwetter erlebt hat, das schlimmste, an das er sich erinnern könne. Faszinierend jedoch war die Entstehung des Gewitters, die man in Essen Frohnhausen gegen 21:00 Uhr am Himmel beobachten konnte und von der ich auch gerne Bilder gemacht hätte, qualitativ aber nichts adäquates herausbekommen habe, nur mit einem Smartphone bewaffnet. Als das Unwetter dann so richtig loslegte, regnete es so stark gegen die geschlossenen Fenster, dass Wasser in die Wohnung drang. Und in die Kellerabteile, aus denen ich  jeweils ca. einen viertelvollen Eimer Wasser herausholen konnte. Unser Auto wurde haarscharf von einem großen Ast verfehlt. Und auch die Äste/Bäume hinterm Haus, die es infolge der Windgeschwindigkeiten erlegt hatte, fielen am Gebäude vorbei zu Boden.

Heute Morgen wurden dann die gröbsten Sturmschäden in der Nachbarschaft behoben, Äste von der Straße auf die Wiese gezogen, umgefallene Bäume zerkleinert und die Abflüsse von Laubwerk und Dreck befreit, damit der nächste Regenguss nicht sofort zu einer aufgestauten Wassermasse führt. Ein paar Impressionen vom Unwetterchaos aus der näheren Umgebung habe ich dann bei Tageslicht eingefangen: