Still Alive

07. November 2012 – das fünfte Semester des Studiums Multimedia und Kommunikation an der Hochschule Ansbach läuft bereits seit einem guten Monat, Planungen und Arbeiten für Studienarbeiten werden auf Hochtouren abgearbeitet. Vergangenes Wochenende erfolgten dann auch bereits für eine Imagefilm-Studienarbeit im Modul Business TV (Schwerpunkt Journalismus) die Dreharbeiten in einem zahntechnischem Labor bei Frankfurt am Main. Bis Anfang Dezember soll der Beitrag in Absprache mit dem Kunden an selbigen zur weihnachtlichen Akquise übergeben werden. Der frühe Vogel fängt den Wurm. Ein wenig Zurücklehnen kann man sich um Weihnachten herum, bevor es dann im Januar langsam aber sicher ernst und zeitkritisch mit den Studienarbeiten wird.

Azubi Stefan Ehring Jobboerse HOCHTIEF

Apropos früh: Erst an diesem Abend habe ich entdeckt, dass mein Ausbildungsbetrieb, die HOCHTIEF Aktiengesellschaft, auf Twitter aktiv ist und nach einem kurzen Durchforsten der Unternehmenswebseite das obige Bild entdeckt. Unglaublich, dass die Aufnahme bereits vor 3-4 Jahren entstanden ist. In diesem Sinne an dieser Stelle mal einen virtuellen Gruß an die anderen drei Azubi-Models.

Und weil das erste Bild bereits so schön war, gibt es an dieser Stelle noch ein zweites:

Lernspass Azubis Hochtief

Ein Klick auf die Bilder öffnet übrigens die Stellenbörse von HOCHTIEF.

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Die Angst vor dem leeren Stück Papier

Der ein oder andere kennt es vielleicht: Man hat eine Aufgabe zu erledigen und beschäftigt sich immer wieder mit der Herangehensweise – kommt aber nicht zum sprichwörtlichen ‚Aha-Erlebnis‘, das der eigentlichen Arbeit, der Umsetzung, jedoch vorausgehen muss. Jeder kreativ Schaffende weiß, dass die Idee die maßgebliche Kraft hinter einem Werk ist. Und dass es kaum etwas schlimmeres gibt, als ein (imaginäres) weißes Blatt Papier, das man mit Inhalten füllen soll. In meinem Fall ist diese Angst, so denn man diesen Zustand so bezeichnen kann, im Zusammenhang mit einer Studienarbeit in Animation zu nennen. Aufgabenstellung: eine Titelsequenz für einen Film erstellen, die mindestens 45 Sekunden lang ist und diverse Beteiligte wie Drehbuchautor, Regisseur etc. nennt. Dabei muss der Film nicht tatsächlich existieren und ist nicht auf ein bestimmtes Genre beschränkt. Auch die Wahl des Stils obliegt dem Studenten. Einzige Anforderung: 3D muss Bestandteil sein und Filmausschnitte dürfen nicht übermäßig genutzt werden. Bei so viel Freiheit hat es 3 lange Wochen gebraucht, in denen teilweise sogar Ideen und Konzepte ihren Weg in die Schlafphase gefunden haben, bis der Geistesblitz kam: Ein Trailer zum imaginären Film ‚The Cube Theory‘ soll gebastelt werden. Abstrakt ausgestaltet, passend zum abstrakten Titel. Genreeinordnung: keine Ahnung. Ist auch wurscht. Wenn man sich manche Titelsequenz von Filmen oder Serien anschaut, so haben diese mit dem eigentlichen Film nicht viel zu tun. Jedenfalls bin ich froh, endlich ans Werk gehen zu können, um nach und nach die offenen Studienarbeiten abarbeiten zu können. Dennoch – die Idee hätte eigentlich vor 3 Wochen schon kommen können, als die Themensuche begann. Und ist es nicht unlogisch, dass ein Thema, das völlig offen gestellt wurde, einen durch die Freiheiten beschränkt?! Wie besiegt man das leere Blatt Papier am besten?

Ein allgemeingültiges Rezept zur Beantwortung dieser Frage gibt es sicherlich nicht. Aber was in so einer Situation helfen kann, ist die Intelligenz der Menge. Indem man sich gegenseitig mit Ideen und Konzepten bewirft, schafft man ein kreatives Durcheinander, in dem sich die eine oder andere Idee findet, die umzusetzen sich lohnt. Kein Wunder, dass der Austausch so beflügelt. Schließlich wird auch das bekannte Brainstorming, das eben dadurch besticht, dass es Ideen und Konzepte zusammenhangslos und oft um die Ecke gedacht in den Raum wirft, in vielen, auch wenig kreativen Jobs Anwendung findet. Letztlich gibt es zwar nur einen Entscheider, der aus dem bunten Poutpourrie der Kreativität die richtige Idee, das richtige Konzept herausfischt und umsetzt. Aber sich ins stille Kämmerlein einzuschließen und nur in den eigenen Gedanken zu bewegen, bringt einen nicht voran. Im Gegenteil: Man kommt schnell zu dem Punkt, an dem man seine eigenen Einfälle ziemlich daneben findet. Natürlich kann man sich auch von anderen Werken inspirieren lassen. Doch der unkreative Grat zur Kopie oder Adaption ist schmal.

Prüfungsanmeldungen – abgeschlossen

Am 05. Oktober hat das Studentenleben an der Hochschule Ansbach mit dem dritten Fachsemester wieder so richtig angefangen. Und da ich selbst zum ersten MuK-Jahrgang gehöre, der nach neuer Prüfungsordnung ausgebildet wird, darf ich mich glücklich schätzen, das sogenannte „Orientierungssemester“ zu durchlaufen. Dafür wurde gegen Ende des zweiten Semesters eine stichzeitaktivierte Modulwahl online geschaltet, in der jeder Noch-MuK2er seine Wunschorientierungsmodule nach Prioritäten ordnen durfte. Die Absendezeit wurde protokolliert und aus dieser wurden unter Berücksichtigung der Modulpriorität an jeden Studenten bzw. jeder Studentin vier Orientierungsmodule vergeben.

Heute nun ist Stichtag für die Prüfungsanmeldungen, die seit Montag, dem 17.10. möglich waren – also zwei Wochen nach Beginn der Lehrveranstaltungen. Welche Sinn genau das hat, dass die Prüfungsanmeldungen so früh abgeschlossen sein müssen, erschließt sich mir nicht. Dafür bin ich aber auch bloß Student. Jedenfalls habe ich zeitig meine Prüfungen in den Orientierungsmodulen Animation (Herr Prof. Barta), Content Management Systeme (Herr Prof. Dr. Roderus), Motion Graphics (Herr LB Sklenarik) sowie Videopodcast (Frau Prof. Hermann) angemeldet. Zusätzlich zu diesen Orientierungsmodulen belege ich dann noch Social Media (Herr LB Gerlach), das eigentlich auch mit aufs Konto der Orientierungsmodule zählt. Allerdings habe ich es mir via Antrag anderweitig gutschreiben lassen.

Dass es so einen komplizierten Weg gehen muss, ist mir schleierhaft. Der Antrag war 2 Wochen unterwegs, bevor ich mich heute – also am Stichtag der Prüfungsanmeldung – für die Prüfung in Social Media anmelden konnte. Dabei wurde über die offiziellen Kanäle erst gar nicht aktiv kommuniziert, wie die Antragsstellung vonstatten gehen soll oder dass ein Antrag gestellt werden muss, sondern auf Anfrage ging dies von Student zu Student. Mich würde es also kaum wundern, wenn in der nächsten Woche – nach Ablauf des Anmeldezeitraums – der ein oder andere über den Verbleib oder Status seines Antrags nicht wirklich Bescheid weiß. Vielleicht wird die Frist auch verlängert, immerhin war die Sachbearbeiterin für die Anträge diese Woche ein paar Tage im Urlaub. So jedenfalls kann man niemandem übel nehmen, wenn der vorgeschriebene Anmeldezeitraum für die Prüfungen überschritten wird. Oder anders gesagt: Es herrschen suboptimale Verwaltungsstrukturen an der HS Ansbach.

Mein Studiengang ‚Multimedia & Kommunikation‘